Letzter Halt unserer 11-monatigen Reise war Sydney. Weil unsere AirBnB Vermieterin den Checkin nicht nach 20.00 Uhr machen wollte, mussten wir einen Flug umbuchen, so dass mindestens einer der Gruppe rechtzeitig dort sein konnte für die Schlüsselübergabe. Mike hatte sich freundlicherweise bereit erklärt. Die Wohnung stellte sich dann als sehr schön heraus, ganz im Gegensatz zum Wetter in Sydney. Wir waren insgesamt 5 Nächte und 4 ganze Tage dort, wovon es nur an einem Tag Beachwetter war. Die ersten zwei Tage regnete es, so dass wir uns dann mehrheitlich dem Sightseeing und Shopping widmeten. Unsere Wohnung lag im Chippendale Quartier, ganz in der Nähe vom bekannten Surry Hills.

Am zweiten Tag haben wir von einem von Red Bull organisierten Konzert in Bondi gehört. Das war die ideale Gelegenheit für uns Bondi zu besuchen und so machten wir uns nach einem weiteren verregneten Tag auf den Weg dorthin. Das Konzert fand im Beach Road Hotel statt, einer coolen Location mit Bar, Konzerthalle und Hotel in einem. Der Eintritt und der erste Drink waren gratis, Jackpot. Stefan organisierte uns VIP Plätzen und von dort aus genossen wir das Konzert. Die bekannteste Band und Grund für unseren Besuch Total Giovanni haben leider das einzige Lied, welches wir kannten, nicht gespielt. Um unsere Enttäuschung zu lindern hat sich Silvan dann glücklicherweise zu einer spontanen Tanzeinlage hinreissen lassen. Alles in allem ein guter Abend.

Glücklicherweise konnten wir am dritten Tag dann doch noch einen Beachday einlegen. Wir fuhren mit der Fähre durch den Hafen von Sydney vorbei an der Harbour Bridge und dem Opernhaus nach Manly. Dort angekommen mussten wir uns zuerst orientieren, wo wir nun unser Badetüchli und unsere braungebrannten Körper (bis auf Silvi #blindedbythewhite) platzieren konnten. Der Bereich wo man schwimmen durfte beschränkte sich nämlich auf einen 20m langen Abschnitt ganz im Norden des Strandes. Das Schwimmen war wegen hohen Wellen nicht erholsam. Dafür waren die Bedingungen für die vielen Surfer umso besser, die den Rest des Strandes beanspruchen konnten.

Nach ein paar Stunden chillen in Manly entschieden wir uns noch den etwas weiter nördlich gelegenen North Curl Beach zu besuchen. Highlight dieses Strandes war der dazugehörige Rock Pool. Ein in den Felsen gebauter Pool mit Meerwasser, wo die Wellen des Meeres regelmässig rüberschwappten. Nach einer ausgiebigen Fotosession haben wir uns dann wieder auf den Weg nachhause gemacht.

An unserem letzten Tag haben wir dann noch das Opernhaus aus der Nähe besucht. Das war insbesondere Silvans anliegen, den wir davon abhalten mussten das Gebäude zu intensive zu streicheln. Auf dem Rückweg sind wir durch den Botanischen Garten von Sydney gelaufen. Der war auch sehr schön, insbesondere mit Blick auf die Skyline im Hintergrund. Etwas weiter nördlich sind wir dann noch auf eine spezielle Weihnachtsfeier gestossen. In Open Air Manier sind tausende von Leuten in einem Park gesessen, viele davon weihnachtlich verkleidet. Auf einer riesigen Bühne führten drei Moderatoren singend durch die von einem Supermarkt gesponserte Veranstaltung. Alles war etwas ungewohnt, sitzen wir zuhause während Weihnachten doch bevorzugt in der Wärme unserer eigenen Stube.

Damit kamen wir langsam dem Ende unserer Australien- und eigentlich gesamten Reise entgegen. Sydney war schön, aber Perth/Fremantle und Melbourne haben uns etwas besser gefallen. Sydney wirkte etwas zu glatt und hatte nicht soviel Charakter, wie die anderen zwei Grossstädte. Dafür hat Sydney traumhafte Stadtstrände.