Im zweiten Anlauf haben wir es dann am nächsten Tag nach Melbourne geschafft. Wir hatten dort ein Apartment in Southbank, welches neben einer super Aussicht auf die Skyline von Melbourne auch noch Zugang zu einer Pool- und Jacuzzi Anlage beinhaltete. Very nice.

Die Stadt selbst hat uns auch sehr gut gefallen. Die Lage am Fluss ist idyllisch und bietet einige Verweilmöglichkeiten ideal für einen Jass. Auch das Hipster Quartier Fitzroy um die Brunswick Street mit seinen Shops und Restaurants bzw. Cafés lohnt sich auf jeden Fall. Auch für Streetart ist Melbourne ein interessanter Ort. Insbesondere die Hosier Lane ist sehr bekannt für seine Streetart, die oft nur wenige Tage anhält, bevor sie wieder von neuen Künstlern übermalt wird.

In Melbourne ist uns aufgefallen, wie viele Asiaten in der Stadt leben. Am Tag unserer Abreise war zudem noch die Abschlussfeier einer der grössten Unis der Stadt, der RMIT. Da war es noch extremer mit dem Anteil an Asiaten. Australier oder westlich aussehende Absolventen waren die absolute Ausnahme, alle anderen waren Asiaten, die an dem Tag ihren Abschluss feierten. Laut Manuel Vogel, ausgewiesener Australienexperte und studierter Ornithologe ist die Bildung eines der grössten Exportgüter Australiens und insbesondere bei chinesischen Studenten ein sehr begehrtes Gut.

Melbourne war auch der Ort, wo ich eines der wenigen Male auf dieser Reise Sport trieb. In diesem Fall war es ein Morgenlauf durch den Botanischen Garten mit meinen Brudis. Der Muskelkater danach hielt circa 5 Tage an.