Nächster Stopp auf unserem Weg Richtung Perth war Kalbarri. Das idyllische Städtchen liegt am Fusse des Murchison Rivers und ist umgeben vom Kalbarri National Park. Am Abend unserer Ankunft haben wir den südlichen Teil des Nationalparks erkundet, welcher direkt am Meer liegt. Zum Park gehören orange, hohe Klippen, die direkt ins Meer ragen. Zwischen den Klippen liegen immer wieder kleine Buchten mit Sandstrand. Von der Strasse führen entlang der gesamten Hauptstrasse kleine Abzweigungen zu den Klippen. An einem Punkt gibt es einen Gehweg aus Holz, welcher zwei Punkte verband und sich für Mike und mich ideal dafür eignete mit dem Skateboard befahren zu werden. Wir hatten eine super Zeit in dieser Gegend.

Für den nächsten Tag buchten wir eine Kanutour auf dem Murchison River. Weil die Strasse zum Nationalpark wegen Renovation für Privatfahrzeuge gesperrt war, hatten wir den Park fast für uns alleine. Nach einer holprigen Fahrt mit einem Allradfahrzeug marschierten wir die letzten paar Meter zu Fuss in die Schlucht runter. Dort stiegen wir ins Kanu und paddelten 2km flussabwärts. Bani und ich teilten unser Boot mit Silvan, dem besten Kanukapitän den die Welt je gesehen hat. Wir waren äusserst froh diesen kräftigen, vom Schweizer Militär geformten Captain Switzerland an Bord zu haben. Er führte uns sicher und mit der Wucht eines Louisianischen Raddampfers durch die engen Schluchten.

   

Best Captain I ever had!

Am Morgen nach unserem Kayak Abenteuer entschieden wir uns noch die Pelikanfütterung am Bootssteg in Kalbarri anzuschauen. Pelikane sind witzige Tiere, die Schnäbel sind riesig und wenn man die Tiere so sieht würde man nicht unbedingt denken, dass sie fliegen können. Sie sehen so behäbig aus. Bei der Fütterung hatte ich noch die Ehre den Pelikanen persönlich einen Fisch zu füttern zu dürfen.