Nachdem wir am nächsten Morgen noch die Wangi Falls im Litchfield besuchten, machten wir uns auf Richtung Süden zu den Edith Falls. Auch dort hatten wir wieder das Glück den Pool und Wasserfall nach einer kurzen Wanderung fast für uns alleine zu haben. Das Wasser war mit geschätzten 30 Grad auch ziemlich warm und nicht unbedingt eine Abkühlung. Mike und ich hatten unseren Spass daran die Felsen hochzuklettern und ins Wasser zu springen, während Reti mit Fotografieren und Vani mit Chillen beschäftigt waren. Von dort fuhren wir ins nahe gelegene Dörfchen Katherine um zu übernachten.

Edith Falls aus der Luft

Am nächsten Morgen wollten wir eine Kanutour in der Katherine Schlucht machen. Weil wir kurz nach 8.00 Uhr im Visitor Center ankamen, konnten wir die Tour aber nicht mehr machen. Stattdessen wanderten wir zu Fuss ein bisschen der Schlucht entlang. Wir lernten dabei auch eine wichtige Lektion, die uns das Leben während der restlichen Reise erleichterte. Während es in den anderen Ländern die wir besuchten kein Problem gewesen wäre, die Tour trotz der kurzen Verspätung noch zu machen, herrschen in Australien (andere) Regeln. Wir waren wieder in einem Industrieland, wo Organisation und Regeln über Flexibilität und Spontanität standen. Das merkte man auch daran, dass fast alle Campingplätze um ca. 17.00 Uhr schlossen und man bei einer Ankunft um 16.55 Uhr Glück haben musste doch noch Einlass zu finden. Die Australier arbeiten keine Sekunde länger, als sie müssen. Was aber auch irgendwie sympathisch ist.

Reti feeling hot hot hot

Katherine Schlucht