Von Tangalle sind wir mit einem Fahrer am nächsten Morgen nach Mirissa gefahren. Mirissa ist ein kleines Städtchen an der Südküste, welches bei Touristen ziemlich beliebt ist und dementsprechend auch einiges an Infrastruktur zu bieten hat. Ein lokales italienisches Restaurant war verantwortlich für eines unser kulinarischen Highlights in Sri Lanka.

Die Südküste ist auch bekannt für die Fischer, welche in Strandnähe auf Holzpfählen sitzen und fischen. Wir wussten schon im voraus, dass sie bei Leuten die Fotos von ihnen machen ganz schnell an Land sind und die hohle Hand aufhalten. Obwohl diese Art des Fischens nicht mehr weit verbreitet ist (fraglich ob sie es sogar nur noch für Touristen machen), wollten wir uns das anschauen. Beim ersten Spot, wo die Fischer normalerweise sitzen, waren allerdings alle Pfähle leer. Auch beim zweiten waren sie fast leer, aber wir trafen den Chef-Negotiator für die Stelzenfischer auf dem Parkplatz. Es ging dann direkt um die Frage, wie viel wir bezahlen würden um ein Foto von den Fischern zu machen. Das Ganze hatte keinen Hauch von Tradition und war sehr unauthentisch. Weil der Negotiator illusorische Preise verlangte einigten wir uns schlussendlich darauf, dass mein Bleichgesicht für ein Foto auf die Stelzen klettern würde. Nicht ganz so authentisch und mit der Fischrutenattrappe hatte ich leider auch kein Glück. Der kurze Ausflug war eher Flop als top, but we tried.

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